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MCC 13-Tages-Knitti-Geburtstags-Kultur-Tour 05. und 17. Mai 2016

 


 

Die Reisevögel: Jürg, Marko und Guido G. 13 Tage. Mit Marcel 8 Tage, total also 4 Töff und 4 Teilnehmer.

 

Donnerstag 05.05.2016 (MK)

Bereits eine Woche vor Tourbeginn sorgte ich mich um das Wetter, da uns 6 Tage vor dem heutigen Tag das „weisse Nass“ um die Ohren fegte und drei Tage vorher Höchsttemperaturen von 8 °C herrschten.
Heute Morgen jedoch der angesagte, anhaltende und erhoffte Wetterwechsel. Nach einem noch kühlen Start gab es einen traumhaften Tag. Bereits nach 85 km fand Jürg die erste Schotterpiste und etwas matschiges Gelände, es war wohl eine falsche Abfahrt vom Pfänder in Österreich.
Unten angekommen hat Marko erstmals gemotzt und dies mit Erfolg, denn es war der letzte Weg der Tour welcher für unsere Tourer ungeeignet war.

Die weiteren 150 km ging es durch das Allgäu nach München, die Stärkung im Hofbräuhaus liess uns dann einen kleinen Stadtrundgang und die lange Wartezeit am München am Ost Bahnhof überstehen. In der Zwischenzeit versuchte ich eine passende Unterkunft in Hamburg zu finden was sich schwieriger darstellte als gedacht, da die Preise doppelt bis dreifach so hoch waren als dies üblich ist und vieles ausgebucht war. Wie zu erfahren war, findet derzeit das Hamburger Hafenfest statt, zudem eine Million Besucher erwartet werden. Fündig wurden wir 30 km von der City entfernt in Seevetal. Nachdem wir mit eingezogenem Kopf unsere Motorräder verladen haben, ging es irgendwann in die Kajüte.

MCC 3-Tages-Tour Kärnten 15. und 17. Juli 2016

 


 

Die Reisevögel: Jürg, Marko, Phil, Guido G, Guido L, Reto, Marcel, total also 7 Teilnehmer.

 

Freitag 15.07.2016

 

Der Start ist wie immer, am Morgen recht früh, so um die 08.30 Uhr. Jürg verschiebt kurzfristig den Startpunkt wegen der Schlechtwetterfront, die sich ankündigt.
Wir treffen uns also nicht im gemütlichen Motel, nicht im Heideland zum wohlduftenden Kaffee, sondern zur Lagebesprechung draussen in der abgelegenen Ganda bei der Tankstelle. Guido L bestätigt die gute Idee, denn auch nach seinen Erkundigungen soll es in Davos so um 11.00 Uhr anfangen zu regnen. Der Regen könne sogar bis in Schnee übergehen. Nun sind die Strassen noch trocken, wir sollen uns also beeilen.

- Jürg und Guido haben sich verschätzt. Sie sollen das Wetter-App löschen, es taugt nichts! -

Ab dem Wolfgangpass sind ist die Strasse bereits nass, die Witterung sch.-kalt, die Aussicht sehr trüb. Wir hüllen uns in die Regenkombis.
Auf dem Flüela wird es noch schlimmer. Es wird kälter und kälter und es fieselt Schnee. Der fiese Schnee bringt sogar das Visier zum einfrieren. Mein Gedanke - hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt daheim zu bleiben?
Glücklicherweise bleibt die Strasse noch aper. Der Ofenpass ist dann nicht mehr gar so garstig, das Visier taut wieder etwas auf. Hinter der Schweizergrenze bei Sta. Maria wird die Strasse sogar richtig trocken. Wir machen eine Kaffeepause und wärmen auch unsere erstei… abgekühlten Glieder wieder auf. Der Kaffee duftet echt gut. Ich habe den ganzen Winter nicht so gefroren wie bei dieser Fahrt.

Nun zieht es uns zuerst ein bisschen durchs Südtirol, danach erreichen wir Österreich. Wir befahren ein recht langes Quertal, das kaum aufzuhören scheint. Am Nachmittag gibt es dann eine Pause.
In einem Strassenrestaurant nehmen wir das Dessert – ein Glacé (das Mittagessen haben wir verpasst).
Jürg macht hier die ersten Gedanken, seinen Vorderpneu zu wechseln. Es ist Freitag, es wäre heute noch möglich. Doch der Gedanken wird wieder fallen gelassen, denn wir wollen fahren.

So gegen Abend kommt als Krönung, der Nassfeldpass – der ist wirklich sehr genial. Auf der Passhöhe beziehen wir dann das einfache Hotel.
Die Fahrt auf der anderen Seite hinunter wäre so oder so gesperrt!

Das Abendessen ist gut, der Grappa danach schmeckt noch besser und das Eis im Restaurant nebenan schmeckt am Besten.
Die Wirtin erzählt uns, dass die Italiener den Pass auf der anderen Seite mit einem Betonblock gesperrt haben, anstelle die defekte Strasse zu reparieren. Sie als Gastronom verzeichnet deswegen eine empfindliche wirtschaftliche Einbusse. Daraufhin bestellen wir noch eine Runde Grappa.

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